Gesammelte Texte

SARS-CoV-2 Aka Covid-19 Aka Coronavirus – Der Wahnsinn Kennt (Keine) Grenzen

Sch(n)ö(d)e neue Welt


Wie es die meisten sicherlich mitbekommen haben, wurden schon seit längerem keine neuen Beiträge mehr auf diesem Blog verfasst. Doch natürlich, und dies gilt es erneut festzuhalten; ist der Blog nicht tot – er befindet sich nur auf irgendeine Art und Weise im, man nenne es einmal Kälteschlaf.

Und so gibt es selbstverständlich immer wieder Momente, in denen es mir in den Fingern juckt. Zum einen, was die bisherigen Themengebiete des Blogs betrifft – und zum anderen in Bezug auf das, was sich derzeit in der Welt abspielt. Das ist nur gut und richtig, schließlich haben wir alle unsere Meinung(en) – und sollten sie auch mitteilen respektive über sie diskutieren können.

Exakt das ist es aber, was ich im aktuellen Diskurs über die sogenannte „Corona-Pandemie“ schmerzlichst vermisse. Ja, es gibt da ein neues Virus namens Sars-CoV-2. Ein Virus einer Gattung, die bereits seit den 1960er Jahren bekannt ist. Und ja, es kann unter Umständen gefährlich sein. Ja, wir sollten aufpassen und umsichtig sein – aber muss diese Umsicht wirklich über ein gewisses, vielleicht ja sogar gesundes Maß hinausgehen ? Und vor allem: muss uns diese Umsicht wirklich aufgezwungen und bei Nicht-Befolgung unter Strafe gestellt werden ?

Die Welt ist schon verrückt. Wobei, das war sie schon länger – aber jetzt wird es noch einmal besonders deutlich. Immerhin, man kann man im Zuge der aktuellen Pandemie längst nicht nur von Deutschland allein sprechen. Und auch nicht von den Verfehlungen einzelner Politikern. Es ist eindeutig eine globale Entwicklung, die aktuell stattfindet – und dennoch, oder vielleicht auch gerade deshalb sollte sie einem zu denken geben.

Dabei ist es vor allem – und neuerdings – Angst, die den Bürgern von allen Seiten vermittelt wird. Eine Angst, die – auch wenn man darüber diskutieren kann – offenbar vieler Grundlagen entbehrt. So ist es kaum verwunderlich dass diejenigen, die die sogenannten „Corona-Leugner“ und „Verschwörungstheoretiker“ seit jeder mit Argwohn betrachteten, selbigen mittlerweile Recht geben müssen – zumindest teilweise. Und das etwa in Bezug auf den Wahrheitsgehalt der Medien, die zwar nicht manipuliert sein mögen – aber doch auffallend manipulierend agieren, indem sie das Verhalten der Bürger direkt steuern wollen. Anders gesagt: eine neutrale mediale Berichterstattung, wie sie gerne von den verantwortlichen postuliert wird, findet in Deutschland schlicht und ergreifend nicht statt. Zumindest derzeit nicht – und das weder von Seiten der öffentlich-rechtlichen Sender, noch der privaten. Anhaltspunkte dafür gibt es zuhauf, sie alle aufzuzählen wäre müßig – zumal das andere Beobachter sicher besser können bzw. auch schon getan haben. Wobei es manchmal gar keine speziellen Einzelmomente, sondern eher programmatische Vorgehensweisen sind – wie etwa das sich-zurechtbiegen oder gar Weglassen von wichtigen Zahlen und Daten im Sinne dessen, was derzeit (und weil irgendjemand es sagt) „in Mode“ ist. Diesbezüglich scheint sich im übrigen noch etwas mehr und mehr zu manifestieren:

Wer nicht der Meinung der Regierenden bzw. ein Anhänger allgemein vorherrschender Ansichten ist, bekommt in irgendeiner Art und Weise Probleme.

Das jüngste Beispiel dafür, und um tatsächlich einmal ein aktuelles Beispiel zu bemühen; findet sich in den Aussagen des Chefs der Bundesärztekammer Klaus Reinhardt. Selbiger hat in einer Talkrunde bei Markus Lanz eindeutig gegen den Sinn der Bedeckung von Mund und Nase gesprochen, wenn – und das ist der Einschub – es sich eben nicht um Masken mit einer FFP2-Schutzklasse handelt. Das markante: nur wenige Tage später ruderte er deutlich zurück, und passte seine Meinung plötzlich der allgemein vorherrschenden an. nun, man muss kein klassischer Verschwörungstheoretiker sein um zu munkeln; dass hier irgendetwas nicht ganz richtig laufen kann. Und vielleicht auch einmal genauer darüber nachdenken was es bedeutet, wenn Personen aufgrund der Meinung anderer (und vor allem auch dem daraus resultierenden Druck) plötzlich ihre wesentliche Einstellung ändern. Und sei es nur nach außen hin – in diesem Fall etwa, um nicht zurücktreten zu müssen.

Diese ebenso abenteuerliche wie aberwitzige 180-Grad-Kehrtwende steht dabei natürlich nur stellvertretend für die meinungsbildenden Prozesse, wie sie derzeit vor allem seitens der Medien in die Köpfe der Menschen eingepflanzt werden. Das Corona-Virus Sars-CoV-2 bringt neben seinen eigentlichen Eigenschaften also mindestens noch eine weitere markante Gefahr mit sich. eine Gefahr, der derzeit mehr Raum gegeben wird als man es eigentlich – und unter normalen Umständen – gutheißen könnte:

Die Gesellschaft spaltet sich schneller als jemals zuvor, und: wer nicht der allgemein vorherrschenden, so gesehen erwünschten Meinung ist; droht diffamiert zu werden.

Warum man dem aus politischer Sicht nicht Einhalt gebietet, ja den Konflikt sogar noch befeuert; ist nicht ganz klar. Es scheint lediglich festzustehen, dass etwas ganz anderes hinter der sogenannten Corona-Krise stecken könnte als postuliert. Denn, und das muss sich einfach jeder klarmachen: selbst wenn die Erkrankung (wohlgemerkt: nicht die bloße Infizierung, die derzeit die Zahlen in die Höhe treiben lässt) noch viel schlimmer wäre – also beispielsweise eine wesentlich höhere Mortalitätsrate zur Folge hätte – wären die derzeit weltweit ergriffenen Maßnahmen mindestens zu hinterfragen. Die wichtigsten Anhaltspunkte dazu seien an dieser Stelle noch einmal zusammengefasst.

Ist es wirklich sinnvoll respektive verhältnismäßig, die sogenannten Anti-Corona-Maßnahmen noch weiter durchzusetzen, ja sogar noch zu intensivieren ? Was genau würde mit dem Virus respektive der Anzahl der Infizierten und insbesondere der Erkrankten passieren, wenn man im Sinne des Infektionsschutzgesetzes schlicht nichts weiter unternähme; also etwa wie in Schweden oder zu Zeiten einer normalen Grippesaison ? Würde es wirklich einen Kollaps des Gesundheitssystems sowie eine deutliche Übersterblichkeit geben ? Ist Vorsicht hier wirklich in jedem Fall besser als Nachsicht ?

Und nein, ich bin kein sogenannter „Corona-Leugner“ oder jemand, der gar die Existenz von Viren an sich bezweifelt. Ja, auch die soll es geben. In diesem Fall aber muss man sich klar sein, dass es das Virus gibt – und es unter Umständen gefährlich sein kann. Gedanken sollte man sich aber dennoch machen dürfen – die sich in etwa in folgenden Fragestellungen manifestieren. Fragestellungen, von denen ich das Gefühl habe; als würden sie im derzeitigen gesellschaftlichen Konsens nicht gerne gesehen, oder gar nicht erst geduldet werden. Die Liste ist natürlich beliebig erweiterbar, doch ich wollte mich in dieser Aufstellung nur auf das beziehen, was mir persönlich auffällt bzw. mich auch selbst betrifft.

Ist es wirklich nötig, die Gesellschaft in einer so noch nie dagewesenen Art und Weise zu spalten respektive auf die Probe zu stellen ?

Ist es wirklich nötig zuzulassen, dass es in nächster Zeit wesentlich mehr arbeitslose und zerstörte Existenzen geben wird als in vielen Jahrzehnten zuvor ?

Ist es wirklich nötig, alte und kranke Menschen völlig von ihren Mitmenschen und sogar nahen Familienangehörigen abzuschotten ?

Ist es wirklich nötig, schon kleine Kinder zu regelrechten Phobikern zu erziehen, die von einer ständigen Angst begleitet werden ?

Ist es wirklich nötig, gerade Kinder zusätzlich leiden zu lassen – etwa durch Ausgangsverbote, Kontaktbeschränkungen, fehlende Bildung, wahnwitzige Schulmaßnahmen (Unterricht bei offenem Fenster, aber mit Decke) oder Stigmatisierung (vielleicht sind sie ja die „wahren“ Krankheitsträger) ?

Ist es wirklich nötig, Menschen einen Mund-Nasen-Schutz aufzuzwingen, wenn sich die dahinterstehende Sinnhaftigkeit einstweilen selbst Experten nicht erschließt ?

Ist es wirklich nötig, eine erhebliche Anzahl von zusätzlichen Erkrankungen und sogar Sterbefällen zu riskieren, die aus verschobenen Terminen sowie der Angst der Menschen vor einem Arztbesuch resultieren ?

Fragen über Fragen… bezüglich derer ich mir eigentlich nur wünsche, dass sie einfach wieder etwas mehr Beachtung erhalten respektive in den Diskussionen erwähnt werden. Immerhin hält der aktuelle Status Quo schon gute 8 Monate an… und ein Ende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: wenn man heutzutage auch nur einmal den Fernseher einschaltet, wird man direkt von allerlei Schreckensmeldungen bombardiert. Meldungen, die einem so ziemlich alles madig machen – und deren Wahrheitsgehalt bzw. Aussagekraft zumindest anzuzweifeln ist. Für die Zukunft bleiben demnach eigentlich nur zwei mögliche Szenarien. Ein eher düsteres, leider Gottes wahrscheinliches (auch wenn es nicht in allen Einzelpunkten zutreffend sein mag) – und ein schon deutlich hoffnungsvolleres.

  1. Das Corona-Virus begleitet uns noch viele Jahre. Die von der Regierung beschlossenen Maßnahmen werden ebenso wie die Strafen bei Nicht-Befolgung noch verschärft. Kontakte müssen über Jahre eingeschränkt werden. Alte und kranke Menschen werden komplett isoliert – und sterben einsam. Arme Menschen werden noch ärmer, die reichen profitieren umso mehr. Die Spaltung der Gesellschaft wird größer und größer, in den Straßen und auf Demonstrationen ist Gewalt an der Tagesordnung. Wer nicht der Meinung der Regierenden ist, die ihre Botschaften und Anweisung vor allem über die gleichgeschalteten Medien transportieren; wird von der Gesellschaft ausgegrenzt oder in schwerwiegenden Fällen inhaftiert. Es gibt gute (gehorsame) und böse (ungehorsame) Bürger – wobei die guten zusätzliche Befugnisse und Belohnungen erhalten, wie etwa beim Melden von Vergehen. Das alles dient vor allem zum Wohl unserer Kinder – die von ständigen Ängsten und Zwängen begleitet werden, sodass sich jedes zweite spätestens im jugendlichen Alter in psychologische respektive psychiatrische Behandlung wird begeben müssen. Feste und Feiertage zelebriert man allein, ein Miteinander gibt es nur noch als Floskel (gemeinsam schaffen wir das) – und ein Impfstoff, ja; an dem wird auch nach Jahren noch geforscht. Und bis es soweit ist, müssen die Maßnahmen eben durchgehalten werden. Wenn er dann allerdings da ist, sollte ausnahmslos jeder damit behandelt werden – freiwillig natürlich. Wer sich allerdings weigert wird schnell feststellen, dass er an einem normalen bzw. gesellschaftlichen Leben nicht wird mehr teilnehmen können / dürfen. Eine neue 2-Klassen-Gesellschaft unter dem Deckmantel des Humanismus, in Wahrheit aber im Namen der Unmenschlichkeit ist geboren – und die hat kein Ablaufdatum, ebenso wie es keine Zeit nach Corona geben wird.

2. Man lernt, mit dem Virus zu leben – besonnen, mit einem starken Bezug auf die Wissenschaft und vor allem vollkommen angstfrei. Man befolgt die gängigen, von jedermann nachzuvollziehenden Hygiene-Maßnahmen – freiwillig, da in jedem selbst ein Bewusstsein für potentielle Gefahren ansteckender Krankheiten geschaffen wurde. Die persönliche Freiheit eines jeden einzelnen ist nicht maßgeblich eingeschränkt, es sei denn man will es. Jedem, der zu einer wie auch immer gearteten Risikogruppe zählt ist es völlig freigestellt, ob er sich selbst in eine Quarantäne begeben oder seine Kontakte reduzieren möchte. Davon abgesehen einigt man sich nur auf Maßnahmen, die eine explosionsartige Verbreitung eines Virus ermöglichen könnten – also etwa eine Einschränkung von unkontrollierten Massenveranstaltungen oder; und auch das muss man sagen – massenhafter Zuwanderung. Kinder können ganz normal betreut und unterrichtet werden, und das ohne jegliche Auflagen oder Einschränkungen. Ein potentieller Impfstoff wird als Hilfe bzw. Bonus gewertet, aber nicht als zwingend notwendig erachtet – es ist jedem selbst überlassen, ob er diesen zusätzlichen Schutz in Anspruch nehmen möchte. Das Corona-Virus Sars-CoV-2 selbst dagegen wird als das betrachtet, was es ist: ein Virus wie so viele andere. Nicht mehr und nicht weniger.

Was also wird kommen ? Fest steht nur eines: es bleibt spannend.

1 reply »

  1. Ich stimme zu, dass einige Dinge deutlich besser hätten geregelt werden können, allerdings muss ich im Bezug auf die sinnhaftigkeit der aktuellen Maßnahmen stark widersprechen. Ich hab mal ein paar Sachen zusammengesucht – zwei klinische Studien zu den Masken, und ein paar Beiträge aus einem Blog, dessen betreiber zwar kein MEdiziner ist, aber beruflich hauptsächlich Risikomanagement betreibt.

    https://www.dlr.de/content/de/artikel/news/2020/04/20201026_aeromask.htmlhttps://english.elpais.com/society/2020-10-28/a-room-a-bar-and-a-class-how-the-coronavirus-is-spread-through-the-air.html

    Leserbrief zum Thema Testeffektivitäthttps://blog.fefe.de/?ts=a1602c03
    Followup dazuhttps://blog.fefe.de/?ts=a161c52c
    Und zum Schluss noch was interessantes zu Maßnahmen anderswohttps://blog.fefe.de/?ts=a160331a

    Kann gerade den Blog auch außerhalb von Corona generell empfehlen, auch wenn ich in manchen Themen nicht immer einer Meinung bin, ist der Mann doch vernünftig

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