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Das Beste Power Metal-Album Des Jahres 2018 Ist… *HOT*

In der Tat – und ganz egal wie sehr man sich dagegen wehrt – ist mittlerweile schon wieder ein ganzes, je nach persönlicher Facón mehr oder weniger spektakuläres Jahr vergangen. Zeit also, einen Blick auf das zu werfen was das Jahr an potentiell hervorragenden Power Metal-Releases hervorgebracht hat – oder ob es vielleicht sogar zu einem der legendären Genre-Jahre werden könnte. Wobei es danach – und leider – nicht wirklich aussieht, denn dafür gab es dieses Jahr schlicht zu wenig prägnante Highlights. Das bedeutet indes nicht, dass es nicht doch einige nennenswerte Veröffentlichungen gab – die man im besten Fall nicht nur 2018, sondern auch noch in vielen Jahren hören wird.

Genauer gesagt sind es derer exakt 10 potentielle Kandidaten, die im folgenden vorgestellt werden sollen – wobei in einer umgekehrten Reiehenfolge vorgegangen wird. Die folgenden 10 Plätze beinhalten also möglicherweise das interessanteste, was in Bezug auf den diesjährigen Power Metal los war – wenngleich andere Meinungen antürlich ebenfalls gern akzeptiert sind. Beginnen wir mit…


Platz 10

KAMELOT – The Shadow Theory

Man kann von KAMELOT halten was man will – doch Fakt ist, dass die edlen Ritter der Tafelrunde über die Jahre kontinuierlich qualitatives Genre-Material abliefern. Ein Material der vergleichsweise getragenen und anspruchsvollen Sorte – was gut ist für die allgemeine Genre-Vielfalt, und in Anbetracht der Alleinstellungsmerkmale der US-Amerikanischen Power Metaller ein sehr gut aufgehendes Rezept ist.


Platz 9

RUNELORD – A Message From The Past

Mit ihrem A MESSAGE FROM THE Past ist der quasi-Newcomercombo RUNELORD eine echte Überraschung gelungen. Eine Überraschung, die sich längst nicht nur auf das gelungene Cover-Artwork bezieht, welches die Stimmung des Albums bereits perfekt einfängt – sondern eine, die sich auch auf das an den Tag gelegte Handwerk und Hymnen von der Schlagkraft eines VALKYRIES ETERNAL WINTER bezieht. Gratulation !


Platz 8

ALBION – Buried Souls

Allemal eine weitere freudige Überraschung markiert das Album BURIED SOULS von ALBION – einer ein-Mann-Combo aus den USA, die einen deutlichen Hang zur Retrospektive hat und sich zudem für allerlei Computerspiel-Welten begeistert. Das mag ungewöhnlich klingen, oder auch den Anschein eines simplen Hobby-Projekts erwecken – doch Fakt ist, dass ein Album wie BURIED SOULS schlicht einen enormen Charme entwickelt. Oder eher entwickeln kann, lässt man sich einmal auf das Projekt ein…


Platz 7

DRAGONY – Masters Of The Multiverse

Wenn es um gute Genre-Musik geht, die trotz des Bedienens etlicher Klischees frisch und angenehm klingt; waren die Österreicher von DRAGONY schon länger ein waschechter Geheimtipp. Mit ihrem MASTERS OF THE MULTIVERSE haben sie nun den Vogel abgeschossen – und der geneigten Hörerschaft ein Album kredenzt, welches mit zahlreichen Bezügen auf die Popkultur aufwartet und einige schlagkräftige Hymnen bereithält.


Platz 6

RIOT V – Armor Of Light

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht ? Mit ihrem neuesten Werk ARMOR OF LIGHT haben die alten Hasen von RIOT V wahrlich nichts neues oder gar weltbewegendes auf die Beine gestellt. Dennoch entfaltet das Album schnell einen gewissen Reiz, wobei schon das ulkige Cover klarmacht: man muss nicht immer alles allzu ernst nehmen.


Platz 5

VEONITY – Legend Of The Starborn

Zwar reicht LEGEND OF THE STARBORN nicht ganz an seinen Vorgänger INTO THE VOID heran, aber dennoch ist den aufstrebenden Power Metallern von VEONITY ein weiterer Geniestreich gleungen. Und das trotz oder gerade wegen der eher einfachen Texte und Strukturen, deren Wirkungskraft man sich einfach nicht entziehen kann.


Platz 4

Heavatar – Opus II – The Annihilation

Ob sie ihre Konkurrenz wirklich mit einem Album wie THE ANNIHILATION haben ausradieren können, ist ungewiss – aber dennoch haben HEAVATAR bewiesen, dass mit ihnen zu rechnen ist. Das Zweitwerk der noch jungen Combo macht ordentlich was her – und steht damit ganz im Gegensatz zum neueren Schaffen von VAN CANTO, dessen Mitglied Stefan Schmidt einer der wichtigsten Köpfe von HEAVATAR ist.


Platz 3

ORION’S REIGN – Scores Of War

Wahrlich – man kann dieses Jahr kaum schöner in die Schlacht ziehen als mit SCORES OF WAR, dem erst zweiten offiziellen Album der schon länger existierenden Power Metal-Combo ORION’S REIGN. Nachdem sie einen neuen Leadsänger und ihren Stil gefunden haben, kann es nun offenbar entgültig losgehen für die Griechen.


Platz 2

POWERIZED – The Mirror’s Eye


Nein – mit einem Album wie diesem hat man wirklich nicht rechnen können. Umso erstaunlicher ist das, was POWERIZED mit ihrem Debütalbum THE MIRROR’S EYE letztendlich auf die Beine gestellt haben. Seien es die ebenso einzigartige wie unglaubliche intensive Atmosphäre, die spannend aufbereiteten Textinhalte, die perfekt inszenierten Chöre und nicht zuletzt das Handwerk der einzelnen Mitglieder – POWERIZED stecken tatsächlich voller Energie, und werden wohl auch noch in Zukunft einiges abliefern. Zu wünschen wäre es ihnen jedenfalls. Doch schon jetzt reicht es zu einer absoluten Empfehlung und eines der wichtigsten Genre-Alben des Jahres 2018.


Platz 1

POWERWOLF – The Sacrament Of Sin

Angekommen beim unteren Ende der Aufstellung erwartet den geneigten Hörer ein Album, welches eigentlich gar nicht so viel hermacht. Zumindest auf den ersten Blick und in Anbetracht der Tatsache, dass die kampfeslustigen Recken von POWERWOLF in den letzten Jahren bereits ganz ähnliche Werke auf die Beine gestellt hatten – und das ohne jemals allzu sehr von ihrem ursprünglich eingeschlagenen Weg oder auch musikalischen Stil abzuweichen. Dass sie es dennoch schaffen, ein ums andere Mal noch ein Schippchen draufzulegen ist die eigentliche Überraschung – und ein guter Anhaltspunkt dafür, dass die Wölfe eine der besten Power Metal-Combos aller Zeiten sein könnten. Glückwunsch !


Und damit auf ein neues, mindestens ebenso gutes; ja wenn nicht gar noch besseres Metal-Jahr 2019 !

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