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Erklärung: Grundlagen und Bewertungssschwerpunkte Bei (Power) Metal-Rezensionen

Willkommen. In Anbetracht der zahlreichen bereits auf Oliverdsw.Wordpress veröffentlichten CD-Rezensionen soll an dieser Stelle der Versuch unternommen werden, eine ungefähre Aufschlüsselung einiger maßgeblicher Faktoren in Bezug auf die Wertungsvergabe darzustellen. Schlicht, um eine bessere Nachvollziehbarkeit zu erreichen – und auch um festzuhalten, dass möglichst viel unternommen wird um die finalen Wertungen so objektiv wie möglich ausfallen zu lassen.

Aber Moment – war es nicht so, dass grundsätzlich keine der im Internet auffindbaren Kritiken und Wertungen als gänzlich objektiv bezeichnet werden kann ? Ja, dem ist unter Umständen tatsächlich so – wobei erst gar keine diesbezügliche Grundsatzdiskussion entstehen soll, zumindest nicht an dieser Stelle. Fest steht nur, dass man durchaus etwas gegen eine allzu oberflächliche und stark vom jeweiligen persönlichen Geschmack geleitete Herangehensweise unternehmen kann – wie es auch im folgenden erklärt werden wird.

Eine der wichtigsten dahingehenden Maßnahmen des Blogs sieht schließlich vor, dass im Hinblick auf jede einzelne und zu rezensierende Veröffentlichung eine gewisse gedankliche Aufteilung vorgenommen wird – und dass in drei eng mit der Gesamtwertung verbundene Kernaspekte. Eine Veröffentlichung wird demnach nicht nur nach dem persönlichen Geschmack beurteilt, sondern vielmehr auch in Bezug auf…

die 1.) technischen Aspekte,

die 2.) handwerklichen Aspekte, sowie

die 3.) inhaltlichen Aspekte.

Sicher sind auch diese einzelnen Bereiche nicht davor gefeit, einer gewissen Subjektivität zu unterliegen – doch es ist ein Schritt in die richtige Richtung. So gesehen muss sich ein Album zunächst in einigen schon am ehesten zwecks einer objektiven Betrachtung geeigneten Punkten beweisen – wie den technischen Aspekten. Diese beinhalten grundsätzlich alles, was mit der Entstehung und Präsentation der Musik zu tun hat – also etwa wie das Album aufgenommen wurde, wie gut oder schlecht es abgemischt wurde; oder wie satt die Produktion ausfällt. Grundsätzlich wird dieser Bereich mit einem Anteil von 30 % an der Gesamtwertung berücksichtigt – wobei der Prozentsatz mal zugunsten, mal zum Nachteil eines Releases variiert werden kann So könnte man einer beliebigen Newcomerband vielleicht noch eher verzeihen, dass das jeweilige Album nicht perfekt produziert ist – und auf Besserung zu einem späteren Zeitpunkt hoffen. Andererseits, und auch das kommt vor; sollte man es einer langjährig aktiven Band durchaus ankreiden können, wenn mit ihrem Sound plötzlich etwas nicht (mehr) zu stimmen scheint.

Es folgen die handwerklichen Aspekte, die sich grundsätzlich auf alles beziehen was sowohl die Darbietung des Leadsängers als auch die der anderen, einzelnen Mitglieder angeht. Wie gut oder schlecht versteht der Leadsänger sein Handwerk, wie versiert ist der Gitarrist / der Schlagzeuger / der Bassist / der Keyboarder ? Und vor allem auch: wie harmonisch wirkt und klingt das Ganze in der Gesamtkomposition ? Auch dieser Bereich wird generell mit einem 30-prozentigen Anteil an der Gesamtwertung veranschlagt, wobei auch hier Ausnahmen vorbehalten sind. Beispielsweise, wenn eine Band ihr Handwerk noch nicht perfekt versteht – aber offensichtlich alles daran setzt, eben dieses Ziel zu erreichen.

Was bleibt, sind die inhaltlichen Aspekte mit dem Potential der restlichen 40 Prozent – wobei aber keineswegs nur die jeweiligen Textinhalte oder das jeweilige Albenkonzept an sich gemeint sind. Auch diese Aspekte spielen eine Rolle – doch in erster Linie geht es sowohl um die Glaubwürdigkeit als auch die im besten Fall vorhandene Einzigartigkeit des präsentierten Materials. Anders gesagt, oder eher gefragt: was genau besingt eine Band, und wie authentisch oder engagiert wirkt es ? Gibt es bereits zahlreiche vergleichbare Acts, welche Alleinstellungsmerkmale sind vorhanden ? Wie wirksam sind die einzelnen Nummern ? Natürlich, und dessen sollte man sich bewusst sein; handelt es sich hier klar um den Bereich der am ehesten einer gewissen Form der Subjektivität unterliegt – weshalb der inhaltliche Bereich eng mit dem des persönlichen Geschmacks verbunden ist, zumindest auf diesem Blog. Dafür aber – und aus Ausgleich – soll möglichst verhindert werden, dass der persönliche Geschmack eine allzu große Rolle innerhalb der Beurteilung der technischen und handwerklichen Aspekte einnimmt. Eine Garantie drauf kann und soll aber natürlich nicht gegeben werden.

Und doch sollte es das (realistische) Ziel sein zu verhindern, dass ein dem jeweiligen Autor absolut nicht persönlich zusagendes Werk von vornherein als schlechtes Release abgetan werden kann. Das Ziel wäre in diesem Fall ein möglichst fairer Kompromiss, etwa nach dem Motto: mir gefällt es nicht was Band X da macht – aber ihr Material vernünftig präsentieren, das können sie. Und eben dieser Gedanke sollte dann auch auf die finale Wertung übertragen werden.

Wenn ihr also das Gefühl habt, bei der ein oder anderen Rezension wurde entgegen dieses Konzeptes gearbeitet – so scheut euch bitte nicht davor, einen Kommentar zu hinterlassen. Denn nur so kann das Ganze überprüft und gegebenenfalls angepasst werden, ob nun im Sinne einer Auf- oder aber Abwertung.

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