Rezensionen: Power Metal

Metal-CD-Review: SONATA ARCTICA – Winterheart’s Guild (2003)

sonata-arctica-winterhearts-guild_500

Alben-Titel: Winterheart’s Guild
Künstler / Band: Sonata Arctica (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 17. März 2003
Land: Finnland
Stil / Genre: Power Metal
Label: Spinefarm Records

Alben-Lineup:

Tony Kakko – Vocals, Keyboards
Jani Liimatainen – Guitars
Marko Paasikoski – Bass
Tommy Portimo – Drums

Track-Liste:

1. Abandoned, Pleased, Brainwashed, Exploited (05:37)
2. Gravenimage (06:58)
3. The Cage (04:38)
4. Silver Tongue (03:58)
5. The Misery (05:09)
6. Victoria’s Secret (04:43)
7. Champagne Bath (03:58)
8. Broken (5:17)
9. The Ruins of My Life (05:14)
10. Draw Me (05:06)

Auch im Winter gibt es so manche Blütezeit.

Auch wenn die Finnischen Power Metaller von SONATA ARCTICA schon vor ihrem dritten Studioalbum WINTERHEART’S GUILD für reichlich Furore gesorgt haben, ist es doch immer wieder schön zu erfahren dass sich Qualität im besten Falle hält. Tatsächlich steht das Album den gelungenen Vorgängern in nichts nach, mehr noch: mit ABANDONED, PLEASED, BRAINWASHED, EXPLOITET ist den den Finnen nicht nur ihr bis dato stärkster Opener gelungen – sondern vielleicht auch eine der herausragendsten Nummern ihres gesamten Repertoires. Doch selbstverständlich stimmt auch sonst alles – zumal SONATA ARCTICA schon auf ihrem Debüt keine wirklichen Kritikpunkte zuließen und sich in Bezug auf WINTERHEART’S GUILD nur noch weiter entwickelt haben.

Allerdings ohne, und das ist das schöne – allzu sehr von ihrem bis dato eingeschlagenen Pfad abzuweichen. So bietet das Album 10 rundum gelungene Power Metal-Titel der klar erkennbaren europäischen Spielart, die mal mit reichlich Tempo und süffigem Bombast um sich werfen, mal eher getragen inszeniert werden (THE MISERY). Oder aber im stampfenden Midtempo, was nicht heißt dass es unspektakulär zugeht – SILVER TONGUE beispielsweise lebt von seinem angenehm schroffen Riffing und der hervorragenden Gesangsleistung von Toni Kakko. Sicher sollte man eine Vorliebe für einen alles andere als harten oder allzu kantigen Power Metal mitbringen, sowie sich nicht vor einem vergleichsweise massivem Einsatz des Keyboards grämen – doch wer bereits STRATOVARIUS oder deutsche Pendanten a’la HELLOWEEN mochte, der wird mit WINTERHEART’S GUILD beinahe uneingeschränkt zufriedengestellt werden. Schade ist nur, dass es zur Mitte des Albums etwas schwächer respektive nicht mehr ganz so aussagekräftig zugeht wie speziell in den ersten vier Titeln, und auch der abschließenden Ballade DRWAN ME fehlt das gewisse Etwas. Dennoch handelt es sich zweifelsohne um eines der SONATA ARCTICA-Alben, die man in seiner Sammlung haben sollte.

Absolute Anspieltipps: ABANDONED…, THE CAGE, SILVER TONGUE, THE RUINS OF MY LIFE


80button

„Der bis dato stärkste Alben-Auftakt – in der Mitte und im Finale aber dezent schwächer als zuvor.“

Über Kommentare Freut Sich Jeder.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.