Rezensionen: Power Metal

Metal-CD-Review: SKYLARK – Divine Gates Part 3 – The Last Gate (2007)

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Alben-Titel: Divine Gates Part III: The Last Gate
Künstler / Band: Skylark (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 23. Mai 2007
Land: Italien
Stil / Genre: Symphonic Power Metal
Label: Soundholic Co. Ltd.

Alben-Lineup:

Roberto „Brodo“ Potenti – Bass
Fabrizio „Pota“ Romani – Guitars
Eddy Antonini – Piano, Keyboards, Harpsichord
Fabio Dozzo – Vocals
Kiara – Vocals

Track-Liste:

1. Intro (00:35)
2. The Scream (06:24)
3. Soul of the Warrior (05:48)
4. Dying Inside (04:01)
5. Hurricane (01:35)
6. Believe in Love (05:46)
7. All Is Wrong (06:17)
8. Time (03:46)
9. The Heaven Church (new version) (04:17)
10. A Story Not to Tell (05:26)
11. Mt. Fuji (electric version) (04:08)
12. Mt. Fuji (acoustic version) (05:02)

Da ginge noch so viel mehr.

Nach dem relativen Desaster auf und mit FAIRYTALES schicken sich die italienischen Symphonic Power Metaller von SKYLARK erneut an, ihre bis dato heftig umstrittene Diskografie mehr oder weniger erfolgreich fortzusetzen. Problematisch erscheint indes, dass es dabei offenbar keinerlei Veränderungen im Lineup gegeben hat. Und so ertönt auch auf dem vorliegenden DIVINE GATES PART III die höchst durchwachsene Stimme von Chiara Letizia Pernigotti. Immerhin: sie klingt schon nicht mehr ganz so dilettantisch und unsicher wie auf dem Vorgänger, doch als Genre-Highlight ist auch ihre aktuelle Darbietung nicht zu bezeichnen. So hart es klingen mag: es erscheint nach wie vor zweifelhaft, warum man sich ausgerechnet für diese Sängerin entschieden hat.

Vielleicht ja, um den eigentlichen Leadsänger Fabio Dozzo – der auf DIVINE GATES PART III auch wieder etwas öfter zu Wort kommt – etwas Unterstützung zuzugestehen ? Und tatsächlich, mit den beiden SKYLARK-Stimmen ergibt sich immerhin der Ansatz einer wie-auch-immer gearteten Gesangs-Harmomie. Eine, die sich verständlicherweise noch lange nicht mit der Konkurrenz messen lässt – aber schon einmal als Schritt in die richtige Richtung bezeichnet werden kann. Allemal interessant ist auch, dass das Album dezente Verbesserungen hinsichtlich eines der bisher gröbsten Knackpunkte der Band offenbart: der allgemeinen Produktionsqualität.

Sicher, nach sage und schreibe sieben relativ mies produzierten Alben mag das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein – aber immerhin. Handwerklich sieht es ebenfalls recht durchwachsen aus – wobei die nun deutlich symphonischeren und knackigeren Kompositionen, der Verzicht auf allzu viele Pop-Anleihen und die wesentlich treffsicherer agierenden Gitarren noch am ehesten gefallen. Insgesamt aber reicht auch das nicht aus, um das Album empfehlenswert zu gestalten; oder anders gesagt: es ist immer gut, wenn sich dezente Verbesserungen einstellen und sich eine Band weiterentwickelt. Doch wenn das Ganze vergleichsweise spät kommt, und man nach dem längst überfälligen Sprung ungefähr auf dem Niveau eines ungeschliffenen Debütalbums einer x-beliebigen Genreband landet – ist das Ziel noch lange nicht erreicht.

Absolute Anspieltipps: ALL IS WRONG


40button

„Für SKYLARK ein kleiner Sprung nach vorn – was insbesondere den Gesang betrifft aber noch lange nicht konkurrenzfähig.“

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