Rezensionen: Power Metal

Metal-CD-Review: HELL HOUNDS – Birthright / King… (Promo, 2015)

hell-hounds_birthright_500

Alben-Titel: Birthright / King Beneath The Mountain (Promo)
Künstler / Band: Hell Hounds (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 6. Februar 2015
Land: Kanada
Stil / Genre: Symphonic Power / Death Metal
Label: Keins / Independent

Alben-Lineup:

Joseph Maciag – Bass
Ryan „Rain“ Pawelko – Guitars, Vocals
Emma Kramer-Rodger – Keyboards
Viviana „Aaren“ H. – Vocals (lead)
“Old Man“ Justy Hoffman – Drums

Track-Liste:

1. Birthright (04:07)
2. King Beneath the Mountain (04:21)

Mit aller Kraft das Geburtsrecht einfordernd.

Die aus Kanada stammende Bandcombo HELL HOUNDS dürfte noch nicht allzu bekannt sein – und dennoch könnte es sich lohnen die noch junge, im Jahr 2013 gegründete Symphonic Power Metal-Formation im Auge zu behalten. Ein breit gefächertes Anschauungsmaterial gibt es allerdings noch nicht – nur die gerade einmal zwei Titel enthaltene Promo, die Anfang Februar dieses Jahres veröffentlicht wurde und auf der Bandcamp-Seite der HELL HOUNDS zu finden ist. Schon jetzt zeigt die Band damit auf; dass sie einen eher ungewöhnlichen Mix aus Elementen des Symphonic Power Metal und des melodischen Death Metal anstrebt – alles garniert von der Performance einer weiblichen Leadsängerin, die sich ebenfalls in einem steten Balanceakt zwischen eher klassischen und gemäßigt vorgetragenen Gesangspassagen befindet.  Interessant ist das Projekt allemal – ob es sich in Zukunft weiter entwickeln wird, bleibt abzuwarten.

Immerhin stehen die Chancen gut, betrachtet man die reine Wirkungskraft der beiden Titel. Die können sich noch nicht auf etwaige produktionstechnischen Raffinessen stützen, klingen noch etwas unsauber abgemischt und in gewisser Weise auch unfertig – wie ein ungeschliffener Rohdiamant eben. Das Potential zu mehr größerem scheint aber vorhanden, da die Band ein gutes Gespür für unverbraucht klingende symphonische Instrumentalkulissen mit einem dezent neoklassischen Touch mitbringt. Problematisch könnte es dann nur in Bezug auf den Leadgesang werden – der klingt schließlich noch längst nicht perfekt. Es bleibt herauszufinden, wo die tatsächlichen Grenzen der Sängerin liegen und was mit etwas Unterstützung noch herauszuholen ist. Analog dazu müssen auch die eingeworfenen Growls besser abgemischt werden – in der vorliegenden Form klingt das Ganze schlicht noch etwas zu disharmonisch.

Anders gesagt: die HELL HOUNDS-Promo gewährt einen ersten Blick auf das Schaffen der noch jungen und tatkräftigen Band aus Kanada – lässt aber noch reichlich Luft nach oben. Nicht unbedingt in Bezug auf die Produktion, die im Sinne einer ersten Promo zweckdienlich ausfällt – aber doch in Bezug auf die Gesangsdarbietungen, eine größere instrumentale Wucht und ein etwas stimmigeres Ganzes. Das ständige Hin- udn Herwechseln im Leadgesang könnte ebenfalls ein Problem sein – auch wenn es den Faktor der Abwechslung steigert. Doch gerade in den gemäßigteren Lagen kann Viviana „Aaren“ H. noch nicht gänzlich überzeugen; eher lässt einen die Darbietung an frühere KERION-Zeiten denken. Und die werden bekanntlich ebenfalls nicht von jedermann gelobt. So soll die vergebene Wertung möglichst neutral ausfallen – und für die Zukunft alles offen halten; sollte die Band früher oder später tatsächlich ein Studioalbum herausbringen.

Absolute Anspieltipps: BIRTHRIGHT


50button

„Es könnte etwas daraus werden – für ein definitives Urteil ist es aber noch zu früh.“

Über Kommentare Freut Sich Jeder.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.