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TV-Kritik / Serien-Review: UNDER THE DOME (Staffel 2)

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Land: USA – Idee: Brian K. Vaughan, Stephen King – Stil: Science Fiction / Mystery TV-Serie

Die Liste der Episoden aus Staffel 2 (Länge je ca. 45 Minuten):

2×01: Heads Will Roll | Die Schlinge um den Hals
2×02: Infestation | Das Mädchen aus dem Wald
2×03: Force Majeure | Blutregen
2×04: Revelation | Das Virus
2×05: Reconciliation | Zum Wohl der Stadt
2×06: In the Dark | Zum Abgrund
2×07: Going Home | Zenith
2×08: Awakening | Die Klippe
2×09: The Red Door | Die rote Tür
2×10: The Fall | Früher Herbst
2×11: Black Ice | Eiszeit
2×12: Turn | Der neue Alptraum
2×13: Go Now | Der Weg nach Hause

Da hat sich das Warten doch gelohnt… oder ?

Inhalt: Noch immer sind die Bewohner der neu-englischen Kleinstadt Chester’s Mill unter einer großen Kuppel gefangen – die scheinbar willkürlich in den Alltag der Bewohner eingreift und sie immer wieder mit gefährlichen Situationen konfrontiert. Der selbsternannte Herrscher der Stadt, Big Jim Renny schaltet und waltet nach wie vor relativ erfolgreich über die Stadt und seine Bewohner – auch wenn er auf teils heftigen Widerstand stößt. Alle leben und organisieren sich so gut sie eben können – mit der Hoffnung, eines Tages aus der Kuppel entkommen zu können. Bald darauf scheint dieser Tag plötzlich in greifbare Nähe zu rücken: eine Art verstecktes Portal ermöglicht es den Gefangenen, in eine andere Stadt namens Zenith und somit den Fängen der Kuppel zu entkommen. Vorschnell will man jedoch nicht agieren, was sich als richtige Entscheidung erweist: auf der anderen Seite begegnet Barbie seinem Vater, der als Chef eines Energiekonzerns ein ganz bestimmtes Ziel hat. Er und seine Auftraggeber wollen an die Energieversorgung der Kuppel gelangen – die man in jenem Ei-förmigen Objekt vermutet, das sich in der Obhut der sogenannten vier Hände befindet. Tatsächlich gelangt das Ei bald darauf nach Zenith, doch nicht nur dass sich ihm so gut wie niemand nähern kann ohne verletzt zu werden – es zeigen sich große Auswirkungen auf die Stabilität der Kuppel. Ob dies tatsächlich auf das Ei, oder aber einen potentiellen Willen der Kuppel oder dessen Erbauer zurückzuführen ist, bleibt unklar – doch fortan setzt man alles daran, den vermuteten Willen der Kuppel umzusetzen. Diejenigen, die durch das Portal entkommen sind entdecken ein weiteres, das wieder in die Kuppel hineinführt – sie durchschreiten es, und planen erst wieder zu entkommen, wenn sich die Situation draußen beruhigen würde. Doch dann setzt sich die Kuppel erneut in Bewegung – sie scheint sich zusammenzuziehen, und droht somit alles zu zerquetschen was sich ihr in den Weg stellen würde…

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Die Idee war gut, das Szenario ansprechend…

Kritik: Nun also wurde sie vollständig ausgestrahlt, die zweite Staffel des groß angelegten TV-Serienspektakels UNDER THE DOME. Und auch wenn man sich zumindest ob der relativen zeitnahen Ausstrahlung im deutschen Free-TV hat freuen können, wird diese Freude vermutlich nicht allzu lang angehalten haben: die Serie steht nach wie vor unter keinem guten Stern und wird dementsprechend heiß – und teilweise sehr kritisch – diskutiert. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: jene einst vielversprechende Serie, die sich auf eine durchaus hochkarätige und zeitlose Buchvorlage von Steven King bezieht (DIE ARENA); entfernt sich immer weiter von der Buchvorlage und gibt sich stattdessen den teils kruden Ideen der Drehbuchschreiber hin. Dass das nicht einzige Problem der zweiten Staffel sein würde, war in etwa abzusehen – doch dass UNDER THE DOME einen solchen Fall hinlegen würde, wohl eher nicht.

Tatsächlich beginnen die Probleme der zweiten Staffel bereits damit, dass sie überhaupt existiert – denn wie man weiß waren die Verantwortlichen aufgrund von entsprechend hohen Zuschauerzahlen dazu geneigt, das Franchise zu erweitern. Welchen Preis man dafür bezahlen würde, das wird indes erst jetzt – und mit dem Finale der zweiten Staffel – offenbar. Nicht nur, dass man auch dieses Mal keine allzu großen Sprünge wagte und die Zuschauer über potentiell interessante Ideen im unklaren lässt; die Serie geradezu gemächlich und in einer besseren Soap-Opera-Atmosphäre vor sich hindudelt – ja, auch die zweite Staffel besitzt ein offenes Ende. Das ist nicht nur reichlich frech – sondern kommt vielmehr einem Faustschlag in das Gesicht aller Zuschauer gleich, die sich nach der ersten Staffel noch Hoffnungen gemacht haben – darauf, dass die Serie eben nicht zu einem plumpen Sell-Out-Produkt avancieren würde. Und auch Steven King sollte es langsam nicht mehr wirklich gefallen, was da mit seinem Material angefangen wird – es scheint absolut unverständlich, warum er überhaupt noch seinen Namen dafür hergibt. Das Problem: für die Notbremse ist es nun wohl schon zu spät. Entweder es wird noch eine dritte Staffel kommen, bei der viele (die schon nach der ersten geneigt waren aufzuhören) definitiv abspringen werden – oder aber die Serie endet so, wie sie jetzt ist. Zwei Möglichkeiten, die beide einen extrem faden Nachgeschmack hinterlassen und in einer Sackgasse münden. Wie man sich nun auch entscheiden wird, es wird die falsche Entscheidung sein.

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Was hat es eigentlich mit Melanie auf sich ? Da die ‚Hände‘ offenbar ohnehin beliebig ersetzt werden können (und kurioserweise kaum eine Bedeutung für die Story haben) sollte man keine Antwort erwarten…

Dass das in gewisser Hinsicht schade ist, ist das eine – doch gehört eine solche Frechheit, wie sie UNDER THE DOME nun einmal geworden ist; schlicht bestraft. Vielleicht wäre alles nur halb so schlimm hätte die Serie tatsächlich einen nennenswerten Gehalt, würde mit ausgefeilten Charakterporträts glänzen, mit einem guten Schauspiel auftrumpfen; würde interessante Dialoge präsentieren, intelligente Seitenhiebe auf Bezug auf gesellschaftliche und umweltbedingte Probleme liefern (wie übrigens das Buch) – oder schlicht und ergreifend einmal näher ausführen, was es mit der eigentlichen Grundidee; der scheinbar gern vergessenen Kuppel auf sich haben könnte. Hätte, würde – doch es hat nicht sollen sein. Die gesamte zweite Staffel wirkt vielmehr so, als bestünde sie aus nachgelegten Filler-Episoden der ersten. Denn viel mehr als das übliche, bereits bekannte Geplänkel bekommt man hier nicht zu sehen – ein Geplänkel, das sich vornehmlich um das Überleben innerhalb der Kuppel dreht. Das mag in der ersten Staffel noch spannend und reizvoll gewesen sein, schließlich wurden auch Details (z.B. in Bezug auf die Nahrungsorganisation, hierarchische Angelegenheiten, familiäre Probleme der Hauptprotagonisten) nicht ausgespart, es galt allerlei zwischenmenschlich brisante Situationen zu bewältigen. Doch nun noch eine Verlängerung derselben, lauwarm aufgebrühten Inhalte zu sehen; rechtfertigt keine zweite Staffel mit immerhin 13 Episoden. 13 Episoden, die trotz dessen entstanden sind dass den Machern die Ideen ausgegangen sind und sie bereits zum Auftakt der zweiten Staffel geradezu verzweifelt versuchen, die Episoden möglichst sinnig zu füllen.

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In UNDER THE DOME ein eher seltenes Exemplar: eine Art sympathischer Charakter, der darüber hinaus noch halbwegs glaubwürdig handelt.

Ein Versuch, der gehörig danebengegangen ist – denn inhaltlich kommt die zweite Staffel keinen Schritt weiter. Zumindest nicht in Bezug auf das eigentliche Szenario, das große Ganze – die hier gemachten Andeutungen sind karg und werden nicht mehr dafür sorgen, dass man das Geheimnis an und hinter der Kuppel unbedingt ergründen will. Gerade diese Ungewissheit war gleichzeitig auch der eigentliche Spannungsbogen der Serie, der Grund warum viele überhaupt eingeschaltet haben – doch scheint es nun klar, wohin die Reise geht. Entweder, UNDER THE DOME teilt sich ein Schicksal mit ebenfalls abgesetzten, unaufgelösten Serien wie das Remake von V – DIE BESUCHER – oder gibt sich immer weiteren Ideen der Drehbuchschreiber hin, die versuchen das Material so explizit wie möglich zu strecken und am Ende doch nicht mit einer zufriedenstellenden Lösung aufwarten. Die Vermutung, dass sie dafür einfach nicht das nötige Geschick aufbringen würden; liegt schließlich auf der Hand – Anhaltspunkte dafür finden sich bereits jetzt und mit der inkonsequenten Erzählweise innerhalb der zweiten Staffel. Warum man es beispielsweise überhaupt wagte und die Handlung zumindest teilweise aus der Kuppel herausgetragen hat; bleibt schleierhaft. Vor allem mündet es in einem weiteren Eigentor: wo man bereits innerhalb der Kuppel atmosphärisch und erzählerisch recht dünn aufgetragen hat, gleicht die gezeichnete Außenwelt einem gefühlten Märchenland. Von fehlenden Spuren von der Explosion aus der ersten Staffel über den merkwürdig erscheinenden Einfluss einer einzelnen Organisation (plump: Energiekonzern samt Privatarmee) bis hin zu fehlenden Interaktionen mit der Presse, den Medien; schlicht den Menschen geht hier einiges daneben oder verläuft sich im Sande.

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Was nicht passt, wird passend gemacht. Hin- und Hergebogen wird nicht nur in Bezug auf die immer hanebüchenere Story, sondern auch die Anwandlungen der Charaktere.

Doch selbst wenn man alle potentiellen, niemals ausgeführten Highlights der Serie ausklammert, die Kuppel als merkwürdigen (da niemals erklärten) Story-Aufhänger betrachtet und UNDER THE DOME auf seine Survival-Elemente reduziert; bleiben zu viele Schwächen zurück. Diesbezüglich hapert es vor allem hinsichtlich der allgemeinen Glaubwürdigkeit: die Charaktere bleiben weitestgehend blass und unsympathisch, unzählige ihrer Handlungen sind abstrus; eine glaubwürdige Gruppendynamik (die in Anbetracht der Situation ein Muss gewesen wäre – Stichwort Aufstände, Aufwiegelung der Massen) wird nicht gezeichnet. Somit bleibt auch ein potentiell essentieller Faktor für das Funktionieren einer TV-Serie aus: man wird kaum Empathie für die involvierten Protagonisten aufbringen können. Die teilweise hanebüchenen, oftmals sinnfreien und konstruiert wirkenden Dialoge runden das Ganze ab – oder aber einige besonders kuriose alleinstehende Ideen, wie die in Bezug auf den in der letzten Folgen entstehenden Tunnel. In den befördert man schließlich und sogleich alle Einwohner der Stadt, auch wenn er instabil ist und man nicht weiß wohin er eigentlich führt. Gleichermaßen schade wie ärgerlich ist, dass man selbst den jüngeren Charakteren keine allzu große Bedeutung zugewiesen hat: das ganze Gehabe um die sagenumwobenen vier Hände wirkt nur noch lächerlich; die Charaktere selbst haben kaum noch eine Bedeutung für den weiteren Handlungsverlauf. Und sie verhalten sich so, wie man es eher nicht erwarten würde: völlig weltfremd, der Situation unangemessen und gerne auch mal dezent nervig. Dass man hier von einer bestenfalls mittelprächtigen darstellerischen Leistungen sprechen muss, hat also zumindest noch einen anderen Grund: das schier unterirdische Script.

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Wenigstens weiß man jetzt, wohin die kleinen Tübchen Sekundenkleber immer verschwinden.

Rein handwerklich bleibt auch die zweite Staffel von UNDER THE DOME auf einem immerhin annehmbaren Niveau: die (glücklicherweise seltenen) Special Effects sind zweckdienlich und wirken nicht allzu fremdartig in der Szenerie, die Schauplätze sind so abwechslungsreich wie möglich und oftmals aufwendig in Szene gesetzt, Situationen in denen mal etwas mehr passiert (wie beispielsweise Autounfälle, Erschütterungen, Versammlungen) wirken größtenteils stilsicher umgesetzt. Eine Ausnahme gibt es dann aber doch noch, und die ist exklusiv auf die zweite Staffel zu beziehen; da sich die Kuppel hier im späteren Verlauf zusammenzieht. Die hier genutzten Effekte (die der Erdverschiebung inklusive Geröll und einem zurückbleibenden Graben) sind unter aller Kanone und unterbieten selbst ein gängiges THE ASYLUM-Trashniveau. Auch mit dem Soundtrack hat man sich nicht unbedingt einen großen Gefallen getan: immer dann, wenn die Charaktere besonders emotionale Momente erleben oder eine Schwierigkeit hinter sich gebracht haben, ertönen viel zu laute und unpassende Popmusikstücke. Das wird einen im schlimmsten Fall an Serien-Totalausfälle wie STARGATE UNIVERSE erinnern – und in einem ansatzweise besseren an allerlei THE WALKING DEAD-Zwischenspiele. Doch gerade hier – die Menschen befinden sich unter einer Kuppel, sind von der Außenwelt abgeschnitten, ihr altes Leben gibt es nicht mehr – wirken derlei musikalische Raffinessen zusätzlich deplatziert. In Bezug auf die Darsteller kann man nun ebenfalls nicht mehr von einem wie auch immer gearteten Bonus sprechen – der sich in der ersten Staffel vor allem darin äußerte, dass es sich um unverbrauchte Gesichter handelte. Auch wenn sie teilweise tatsächlich um ihr Leben zu spielen scheinen, bleiben sie (das heißt, sie – vor allem aber ihre Charaktere) unsympathisch und werden letztendlich viel zu wenig gefordert.

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UNDER THE DOME hätte eine gute, vielleicht sogar EPISCHE TV-Serie werden können. Hätte.

Fazit: Die zweite Staffel von UNDER THE DOME ist nicht nur enttäuschend – sie ist ein echtes Ärgernis. Wer nicht schon während der ersten Folgen die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hat, wird dies vermutlich spätestens in Anbetracht des leider nur vermeintlich spektakulären Staffelfinales tun – das nicht nur den gesamten vorherigen Spannungsboden ad absurdum führt, sondern in Sachen Dreistigkeit kaum zu überbieten ist. Schlicht, da die Verantwortlichen noch nicht einmal wissen ob sie die Serie überhaupt fortsetzen werden, fortsetzen können. Doch so oder so gibt es verdammt wenig zu holen in UNDER THE DOME – alle Hoffnungen, die man während der ersten Staffel möglicherweise noch hegte, können nun endgültig begraben werden – zusammen mit dem Versuch, den Machern die ein oder andere Schwäche oder Durststrecke noch zu verzeihen. Ob noch eine weitere Staffel erscheinen wird oder nicht, dies war der Todesstoß für das Projekt UNDER THE DOME.


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„Das Aus für eine einst vielversprechende Serien-Idee.“

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3 replies »

  1. So…und nun zu dem Grund warum ich dich gebeten habe meine Wertung für die 1. Staffel herabzusetzen, ganz einfach, ich finde die zweite Staffel BESSER als die erste, aber leider noch lange nicht so gut, dass sie eine hohe Wertung verdient hätte. ^^ Da ich aber eine angemessene Wertungskluft hinterlassen wollte, musste die Wertung der 1. Staffel angepasst werden.

    Zuallererst, ich finde ich deine Kritik gerechtfertig, vor allem bezieht sich das auf den Anfang und das Ende der 2. Staffel. Irgendwie ist es paradox, bei den ersten Folgen der neuen Staffel dachte ich mir noch, auweh, die Staffel wird schlechter als die vorherige, aber seltsamerweise ist sie dann im Verlauf gar nicht mal so schlecht und unspannend. Ich wage mal eine Theorie: die Schreiber haben keine Ahnung wie man eine Einleitung und einen Schluss richtig konzipiert. Die ersten beiden Folgen wirken fast belanglos und die letzten beiden Folgen irgendwie auf die Schnelle hingeschludert, komprimiert, als ob man alles in eine Folge reinpacken müsste, um daraufhing gleichzeitg das Ende unnötig in die Länge zu ziehen.

    Was mich persönlich nervte war dieser religiöse fanatische Spinner Lyle, fühlte aber mals an „Der Nebel“ erinnert…warum muss man solche Charaktere, die ständig wirres und unsympathisches Zeug daherquatschen, aber kaum zur eigentlichen Handlung beitragen, immer wieder berücksichtigen? Die vier Hände werden tatsächlich ad absurdum getrieben…Stichwort: „Eine Brücke zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit.“ da dachte ich mir…“Ach was.“ Die vier Hände sind scheinbar ständig beliebig austauschbar. Auch so ein Problem, die ganze Handlung der Serie wirkt nicht konstruiert, aber irgendwie improvisiert, als ob man sich die folgenden Ereignisse immer just in dem Moment „on the fly“ einfach ausgedacht hätte, in dem Sie passieren sollen: „Oh lassen wir in der Kuppel einfach mal Säure regen. Oh jetzt lassen wir einfach mal alles erfrieren…und jetzt soll sie sich mal zusammenziehen.“, worauf hin die Bewohner immer wie Mac Gyver agieren, gegen letzteres fällt ihnen aber nichts mehr ein, gleichzeitig wird einem der Sinn und die beliebige Moral, die hinter der Kuppel steckt, immer aufs neue erschüttert. Ganz schlimm fand ich auch das auftauchen der Dicken, die Big Jim erschossen hat, da dachte ich mir „Ach nee, muss man die jetzt als „Geist“ auftauchen lassen?“ Auch dass mit den charakterlichen Eigenschaften ständig jongliert wird, einmal ist jemand gut, dann wieder böse um darauf hin wieder der Arsch der Geschichte zu werden, das trifft besonders auf Big Jim zu, wobei Dean Norris wirklich das Beste daraus macht. Trotzdem komme ich nicht daran vorbei zu sagen, dass mir die zweite Staffel (nach den ersten 2-3 Folgen) von der Dramatik, der Spannung, den Entwicklungen und den Zusammenhängen besser gefällt als die erste. Und auch wenn die Dialoge oft totaler Käse sind…ich bin trotzdem gespannt wie es weitergeht. ^^ Schon allein um zu sehen, ob man die Serie würdig beendet oder ob man das Projekt doch noch komplett an die Wand fährt, das entscheidet sich (für mich) in der kommenden dritten Staffel. Für dich scheint es ja schon entschieden zu sein. 😀

    Wertung: 6.5/10 !

    PS: David Lynch hat sich entschieden Twin Peaks nach 25 Jahren fortzusetzen bzw. zu beenden. (das nenne ich mal einen extrem langen Cliffhanger) Das interessiert mich dann allerdings doch noch mehr als die 3. Staffel Under the Dome. Das nur nebenbei.

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    • Hui, das nenne ich doch mal eine gepfefferte (da doch enorm abweichende) Wertungsvergabe. Und das, obwohl Du in Deinem Kommentar auch eher die Negativaspekte der Serie hervorhebst^^

      Ich glaube aber auch kaum, dass ich die dritte Staffel einfach ignorieren könnte / werde, sollte sie denn mal kommen… den Schlussstrich habe ich nur in Bezug auf die Serie im Gesamten gezogen, vor allem wertungstechnisch und in weiser Voraussicht. Denn was soll noch großes daraus werden… dass sie das Ganze nun nochmal um 180 Grad kippen (d.h. sich entscheidend verbessern) halte ich für unwahrscheinlich.

      Und selbst wenn, bei Serien die man erst ab einer dritten / vierten / zwanzigsten^^ Staffel explizit empfehlen kann; bin ich vorsichtig…

      Wertung ist eingetragen, mal sehen ob sich noch andere zu Wort melden… im allgemeinen ist die Serie aber wohl eher schlecht aufgenommen wurden. Für mich kommt nun erst einmal eine neue, welche muss ich noch schauen. Oder vielleicht doch mal was lesen, DIE ARENA böte sich nun an… vor allem Junior soll es im Buch recht bunt getrieben haben, in der Serie… naja, gibt spektakuläreres. Too much for TV I guess^^

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      • Ja ich weiß, das Negative lässt sich immer schneller entdecken und man kann über negative Aspekte oft besser schreiben, vor allem da die Serie einfach nur Durchschnittsware ist, bei der es schwierig ist die positiven Seiten zu umschreiben. Es gab durchaus Momente in der Serie, die einen dazu veranlassen, die Serie weiterzusehen. Ich würde es als GZSZ-Effekt bezeichnen. ^^ .

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