Alltägliches (Leben & Blog)

Was Mich An Anderen Multimedia-Blogs Stört +Eigenlob +Aufruf

A few of my favourite things

A few of my favourite things von Mark Surman, Quelle http://www.piqs.de. Some rights reserved.

Wenn man einen Blog wie diesen hier führt, ist oder sollte man bestrebt sein, ein möglichst konkurrenzfähiges Etwas zu erschaffen. Einen Blog, der sich trotz der relativen inhaltichen Massenkompatibilität (wie sollte es bei einem Multimedia-Blog anders sein) von der Masse abhebt, und sei es aufgrund eines besonderen Ehrgeizes. Der schlägt sich im besten Fall auch auf die tatsächliche Qualität und / oder Vielfalt der Inhalte nieder; macht den Blog zu etwas einzigartigem. Ich selbst meine, jene Anforderungen mit Oliverdsw.Wordpress zu erfüllen – doch schaffen das auch andere ? Wahrscheinlich, aber: ein markanter Großteil der Blogs auf die ich mehr oder weniger zufällig gestoßen bin, können nicht einmal die geringsten qualitativen Ansprüche (siehe unten) erfüllen. Die Frage die sich mir daher stellt, ist die: habe ich bisher einfach noch nicht die ‚richtigen‘ Blogs gefunden, oder habe ich schlicht zu hohe Erwartungen ? Die folgende Aufstellung hat sich aus meinen dazugehörigen Gedanken entwickelt – eine Auflistung von Vorraussetzungen, die man meiner Meinung nach als Multimedia-Blogger erfüllen sollte.

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1. Das Layout

Viele Blogs wirken vor allem auf den ersten Blick wenig einladend – schlicht, da die einfachsten Themes genutzt werden und es keine Wiedererkennungsmerkmale gibt. Dabei ist es selbst im Rahmen der sogenannten Blogs nach dem Baukasten-Prinzip (auch Oliverdsw.Wordpress nutzt ein solches) durchaus möglich, eigene Akzente zu setzen – mit den einfachsten Mitteln. Seien es kleine Details in der Farbgestaltung, dem Hintergrund, dem Layout, der Menüleiste; ein klein wenig sollte man schon ein der optischen Erscheinung (s)eines Blogs arbeiten. Und wenn gar nichts hilft / möglich ist, kann man immer noch Bilder oder zumindest kleinere Grafiken verwenden.

2. Die Übersicht

Man kennt es: oftmals gelangt man über einen bestimmten Beitrag zu einem Blog, und sieht erst einmal nur das was man tatsächlich gesucht / angeklickt hat. Das ist zwar schön und gut – doch einige vergessen dabei, dem Leser auch weiterführende Inhalte anzubieten und es ihm so zu ermöglichen, tiefer in den Blog einzusteigen. Auch hier gilt: aus den einfachsten Mitteln lässt sich vergleichsweise Großes konstruieren. Seien es deutlich sichtbare Links zur Startseite oder zum Archiv des Blogs (soweit vorhanden), klickbare Tags die einen zu ähnlichen Inhalten führen, Links zu persönlichen Medien-Charts oder weiteres… man muss sich nicht unbedingt anbiedern oder aufdrängen, doch die Möglichkeit den Leser zumindest bei Interesse bei der Stange zu halten, sollte gegeben sein.

3.  Der Schreibstil / Die Rechtschreibung

Sollten die Verantwortlichen hinter einem Blog die ersten beiden Hürden gemeistert und zumindest in optischen Belangen (Design, Wiedererkennungswert, Navigation) gepunktet haben haben, so fällt der Blick schnell auf die die tatsächlichen Inhalte der Beitrage. Wie sind sind sie geschrieben, welcher Aufwand wurde investiert ? Wurde auch ein Auge auf Rechtschreibung und das Format gelegt ? Sind die Beiträge halbwegs ausführlich, unterhaltsam und / oder animieren zum Weiterlesen ? Ein optisch beeindruckender Blog sollte immer auch in Bezug auf den Inhalt punkten können, wobei es relativ egal ist ob eine etwas professionellere Richtung eingeschlagen wird oder nicht.

4. Das Angebot

Bei dieser Aufstellung geht es um Multimedia-Blogs – nicht mehr und nicht weniger. Dass heißt, dass entsprechende Blogs eine möglichst große Themenvielfalt mitbringen sollten. Blogs, die sich ausschließlich mit einem einzelnen Thema wie Filmen, Musik oder gar einem einzigen Franchise beschäftigen (davon gibt es unendlich viele) zählen daher nicht dazu und sollten ausgeklammert werden. Es erscheint weitaus interessanter, verschiedene Medien in einem großen Ganzen zu behandeln. Nicht zuletzt um mögliche Zusammenhänge (mit denen man nicht gerechnet hat) herauszuarbeiten, zu vergleichen – und potentiell ähnliche Wirkungen die aus verschiedenen Formaten hervorgehen, zusammenzuführen.

5. Der Sinn und Zweck des Blogs

Wichtig erscheint, einen Blog möglichst aus einem privaten Interesse heraus zu erstellen und zu pflegen. Eine allzu übertriebene oder offensichtliche Ausrichtung hinsichtlich eines kommerziellen Zweckes erscheint fehl am Platz; ebenso wie aufdringliche Werbung, Pop-Ups oder andere finanziell erträgliche Konstrukte. Die einzige Ausnahme bildet hier der Fakt, dass viele Blogs als kostenlose Varianten gepflegt werden – und Werbung geschaltet werden muss, allerdings vom eigentlichen Anbieter der jeweiligen Plattform (z.B. WordPress) und nicht vom Autor.

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Die eben getätigte Auflistung soll dabei weniger ein verqueres Eigenlob sein, auch wenn alle erwähnten Vorraussetzungen geraezu zufällig von mir selbst und in Bezug auf meinen Blog erfüllt werden (hüst), sondern vielmehr als Aufhänger für eine epische Suche fungieren. Die Frage lautet also: kennt ihr Blogs, die alle fünf Vorraussetzungen erfüllen und damit dem, was auch Oliverdsw.Wordpress ausmacht, verdächtig nahe kommen ? Genau nach solchen bin ich – aus mehreren Gründen – auf der Suche. Ich bitte daher dringend um Links und Vorschläge.

Kategorien:Alltägliches (Leben & Blog)

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3 replies »

  1. Du weißt ja ich mach nur Spaß. 😉 Und ja…scheußlich diese schwarzen Seiten nicht wahr? Vor allem bei längeren Texten, Reviews und dergleichen…da könnte man danach glatt einen epilleptischen Anfall bekommen.

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  2. Oha…leichtes Ikarus-Syndrom? ^^ Für mich muss ein Blog keine großartigen Kriterien erfüllen, ich bin meist auf der Suche nach Infos und wenn ein Blog mir diese Infos zu den Themen die mich interessieren liefert, dann ist für mich die Voraussetzung eigentlich schon erfüllt. Die Themengebiete sind dabei zahlreich.

    Die meisten Blogs erzählen oft persönliches oder privates und das interessiert mich relativ wenig, zumindest wenn ich die betreffenden Blogger nicht persönlich kenne…ich kann dazu keinen Bezug aufbauen außer es sind wiederum Themen die mich auch irgendwie betreffen, nach dem Motto „Kennt ihr das auch…“. Für diese Leute ist wohl Facebook oder Twitter passender.

    Was ich allerdings nicht mag…das sind allgemein Seiten mit komplett schwarzem Hintergrund und am besten noch weißer Schrift…übelst…da wird mir ernsthaft unwohl. ^^

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    • Ikarus-Syndrom, jaja…^^
      Das Ganze ist auch eigentlich eher als Aufruf zu verstehen, da ich Blogs suche die meinem ähneln. Aus Interesse, zwecks Möglichkeiten einer Zusammenarbeit und schlicht, da ich gute Newsquellen (zu EPISCHEN Inhalten, was sonst) brauche 😉

      Und hör‘ mir auf mit den dämlichen schwarzen Seiten… ist immer herrlich wie sich die penetrant-weisse Schrift einbrennt. Migräne hab‘ ich oft genug, da muss ich mir die nicht auch noch künstlich herbeiführen^^

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