Alltägliches (Leben & Blog)

Allgemeine Bewertungsrichtlinien Und Kategorisierung

Jede Bewertungsübersicht muss eine Grundlage haben

Weiterleitung von: Wie kommt eine solche Liste zustande ?

Dies ist ein Post aus der Reihe: Häufige Fragen, auf die ich (hoffentlich) eine Antworte habe.

Wenn Sie sich dafür interessieren, wie ich bei meiner Wertungsvergabe im Detail verfahre, dann sind Sie hier genau richtig gelandet. Die Frage ist durchaus berechtigt – denn ein jeder kann eine sonstirgendwie-geartete (Lieblings-)Liste ins Internet stellen. Ich versuche, meine Liste aber so zu gestalten, dass sie eben nicht nur eine von vielen ist – sondern eine einzigartige. Der erste markante Aspekt der Liste ist wohl, dass ich nicht nur beliebige Filmtitel nach meinem persönlichen Gusto und Geschmack von gut bis schlecht sortiere – sondern dass hinter alldem auch so etwas wie eine kleine Filmbewertungs-Philosophie steckt. Will heissen: die Titel stehen nicht „umsonst“ auf ihren jeweiligen Positionen in der Liste. Ich versuche hierbei stets, ein gewisses Maß an Objektivität zu bewahren – doch jeder weiss, dass auf einem privaten Blog wie diesem hier persönliche Meinungen ebenfalls eine große Rolle spielen.

Zuallererst: ich vergebe meine Wertungen in Punkteform, das heisst von 0.5/10 bis 10/10. Wenn man möchte, kann man sich diese Zahlen eben auch als Prozentwerte vorstellen, das spielt keine Rolle. Wichtig ist mir nur, dass es nicht zu viele Abstufungen gibt – sonst artet das Ganze in einem Wirrwarr aus. Möglich Abstufungen beschränken sich deshalb lediglich auf einen Unterschied von 0.5 Punkten, bzw. 5 Prozent. Dass ich nicht bei 0/10 beginne, ist ebenfalls Teil meiner Anschauung: dafür, dass ein Projekt überhaupt realisiert worden ist, muss es immer eine gewisse Grundpunktzahl geben, egal wie mies das Werk letztendlich ist. Denn auch schlechte haben ihre Exsitenzberechtigung, erlauben sie es uns doch erst, eine Differenzierung möglich zu machen.

Die 10/10 Punkte setzen sich (ungefähr) zusammen aus:

  1. Inhalt, Gehalt, Sinn, Nachwirkung (Drehbuch, Story, Inszenierung, Aussagen)
  2. Optik (Bildqualität, Farben & Kontraste, Schnitte, Kameraführung, Perspektiven, Aufwand)
  3. Sound (Filmmusik, Geräuschkulisse, Soundeffekte)
  4. Darstellerleistungen
  5. Je nach Medium (bei PC-Spielen z.B. Extrakategorien)

Und nun noch die (ungefähre) Erklärung der Definition der Wertungsbereiche:

  • 9/10 – 10/10: Absolute Oberklasse, uneingeschränkt empfehlenswert.
  • 7/10 – 8.5/10: Deutlich über dem Mittelmaß, nicht nur für Fans interessant.
  • 5.5/10 – 6.5/10: Durchaus einen (kleinen) Blick wert.
  • 5/10: Mittelmaß, weder schlecht noch sonderlich empfehlenswert.
  • 3/10 – 4.5/10: Besser einen Bogen um diese Titel machen. Allerhöchstens für Fans interessant.
  • 0.5/10 – 2.5/10: So schlecht, dass man es fast schon wieder selbst erlebt haben muss. Besser: Finger weg.

Ich hoffe, dies vermittelt Ihnen eine ungefähre Vorstellung meiner Verfahrensweise und Gedanken zum Thema Bewertungen. Wenn noch Fragen offen sind, zögern Sie nicht; diese zu stellen.

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