Rezensionen: Serien

TV-Kritik / Serien-Review: STARGATE UNIVERSE (Staffel 1)

Sie hätte der Science Fiction-Kracher der Jahre 2009 und 2010 werden können – STARGATE UNIVERSE, eine TV-Serie mit prestigeträchtigem Namen. Schließlich ist die Serie ein Spin-Off, oder streng betrachtet sogar das Sequel zu STARGATE ATLANTIS – einer Serie, die wiederum der Nachfolger der vielen bekannten Kultserie STARGATE SG1 ist, die sich auf das Geschehen im STARGATE-Spielfilm aus dem Jahre 1994 stützt. Man kann also berechtigterweise sagen, dass das STARGATE-Franchise bereits eine gewisse Historie hat. Und natürlich auch eine dementsprechende Fangemeinde, die in erster Linie Gefallen an den fast schon kultigen Folgen der ersten STARGATE SG1-Episoden fand. Die Grundidee ist schließlich ebenso simpel wie genial: ein in Ägypten entdecktes Sternentor wird von den Amerikanern genutzt, um fremde Planten zu erkunden. Mithilfe dieser Prämisse war man in der Lage einen soliden Sci-Fi- und Abenteuerfilm zu erschaffen; und später dann zahlreiche Episoden von STARGATE SG1. Die allerdings, und das ist Fakt – nicht immer durchweg positiv aufgenommen wurden, und schon gar nicht von allen. Doch man hatte sich Mühe gegeben, das beste und möglichst spannendste aus der Thematik herauszuholen. Neue Welten wurden entdeckt, neue Feinde und Rassen kamen hinzu; neue Technologien, neue Gefahren, neue Erkenntnisse… das alles unter der Ägide der sicher nicht immer bierernst präsentierten Sci-Fi-Aspekte, die vielen Zuschauern Freude bereiteten.

Besagte Leichtigkeit in Sachen Inszenierung und Aufmachung der Serie sorgte gleichzeitig dafür, dass sich bereits an der Originalserie die Geister schieden – und sie von einigen als reine Trash-Serie abgetan wurde. Seien es die nur allzu sehr bekannt gewordenen heimischen Wälder als immer wiederkehrender Schauplatz, sei es die etwas kitschige Darstellung der fremden Rassen wie der Goa’uld sowie der fremden Welten und Raumschiffe; seien es die immer wiederkehrenden Elemente die nicht jede Folge zu einem noch nie dagewesenen Highlight machten – zu bemängeln gab es sicherlich einiges. Doch der Erfolg gab der Serie ein Existenzrecht – auch wenn die komplette zehnte und finale Staffel von STARGATE SG1 eher ein Reinfall war. Diese wurde bis ins Jahr 2006 produziert, während der Nachfolger STARGATE ATLANTIS bereits von 2004 bis 2008 produziert wurde. Eine kleine Überschneidung also; die dafür sorgte dass viele Fans die neue Serie bereits ausgiebig ausprobieren konnten.

Und auch STARGATE ATLANTIS hatte einen gewissen, wenn auch manchmal etwas eigentümlichen Charme. Dieser wurde dadurch erzielt, dass man sich etwas vom allgemeinen Trash-Faktor der Ursprungs-Serie weg- und hin zur Nutzung besserer Techniken, mehr Computereffekten und einer besseren Ausstattung bewegte. Und zu neuen Darstellern – während man viele der alten und beliebt gewordenen oft in Gastauftritten sah. Eine neue Galaxie, neue und altbekannte Feinde (die nun zu mehr Macht gelangen), abenteuerliche Technologien und ein enormer Fun-Faktor führten zu einem äußerst unterhaltsamen Serien-Erlebnis. Allein der Charakter des Wissenschafts-Freaks Rodney McKay (gespielt von David Hewlett) sorgte für einen sehr hohen Unterhaltungswert. Die Mischung aus Weltraumschlachten und Aufenthalten in Atlantis oder ähnlichen Innenschauplätzen schien perfekt ausbalanciert, wobei die episch angelegten Weltraumfolgen noch am besten funktionierten. Oder aber die Entwicklung der bisher interessantesten Gegner der Erdenbürger: der Replikatoren. Und natürlich: das nähere Eingehen auf die Ursprünge, das heißt die Antiker – den eigentlichen Baumeistern von Atlantis und der Stargates.

STARGATE SG-1 könnte man also durchaus als Kult und Wegbereiter bezeichnen, auch wenn die Qualität der Serie immer mehr abgenommen hat (auch durch den Darstellerwechsel). STARGATE ATLANTIS fungierte dann als sinngemäße Weiterführung der Grundidee mit einer allgemein etwas höheren Qualität (inhaltlich sowie technisch). Umso spannender war nun die Frage wie es sich mit STARGATE UNIVERSE, dem neuesten Ableger des Franchise verhalten würde.

Hierbei handelt es sich um eine Frage, die man – leider – schnell beantworten kann. Denn: STARGATE UNIVERSE entpuppt sich schon sehr früh als Mogelpackung. Das STARGATE kommt zwar noch vor – aber nur noch als plumper Aufhänger für eine recht abgehalfterte Sci-Fi Serie der Moderne. Das Stichwort der Moderne ist hier sehr wichtig, da die Macher keinesfalls davor zurückschreckten diverse Neuerungen sowie ein aktuelles Zeitgeschehen in ihre Serie einzubauen. Das äußert sich vor allem in Bezug auf die technischen Aspekte sowie die Erzählweise der Story und die Charakterporträts – was in den wichtigsten Kritikpunkten an SGU mündet, während die Inhalte im Vergleich zu den alten Serien (grob gesagt) gleich bleiben. Es geht immer noch um das Entdecken von fremden Universen und Welten, beziehungsweise den Überlebenskampf in einer fremden Umgebung, inmitten von neuen Feinden und Gefahren – und allerlei zwischenmenschlichen Problemen. Was also ist geschehen mit der Verpackung, der Präsentation, die STARGATE SG1 und ATLANTIS noch einen gewissen Charme verpasst hat ? Werfen wir dazu einen Blick auf die komplette erste Staffel von SGU.

Liste der Episoden:

Stargate Universe Episode 1.01 – Air (1) / Die Destiny
Stargate Universe Episode 1.02 – Air (2) / Führungskampf Auf Der Destiny
Stargate Universe Episode 1.03 – Air (3) / Rettung Für Die Destiny
Stargate Universe Episode 1.04 – Darkness (1) / Finsternis
Stargate Universe Episode 1.05 – Light (2) / Der Flug Ins Licht
Stargate Universe Episode 1.06 – Water / Außerirdische Invasion
Stargate Universe Episode 1.07 – Earth / Die Rückkehr
Stargate Universe Episode 1.08 – Time / Die Zeitreise
Stargate Universe Episode 1.09 – Life / Gefahr Für Die Destiny
Stargate Universe Episode 1.10 – Justice / Mordverdacht
Stargate Universe Episode 1.11 – Space (1) / Weltraum
Stargate Universe Episode 1.12 – Divided (2) / Uneins
Stargate Universe Episode 1.13 – Faith / Glaube
Stargate Universe Episode 1.14 – Human / Der Genetische Code
Stargate Universe Episode 1.15 – Lost / Verloren
Stargate Universe Episode 1.16 – Sabotage / Sabotage
Stargate Universe Episode 1.17 – Pain / Halluzinationen
Stargate Universe Episode 1.18 – Subversion / Die Luzianer-Allianz
Stargate Universe Episode 1.19 – Incursion (1) / Feindlicher Übergriff, Teil 1
Stargate Universe Episode 1.20 – Incursion (2) / Feindlicher Übergriff, Teil 1

Die technischen Aspekte:

Wenngleich man sich bemüht hat, etwas weg vom altbekannten zu kommen (den immer gleichen Schauplätzen zum Beispiel), regiert im allgemeinen eine enorme Dunkelheit und Detailarmut. Hauptsächlich bekommen wir das Innenleben der Destiny zu sehen, dass Schiff; auf dem im Grunde die gesamte erste Staffel von SGU spielt. Die Bezeichnung „neue Schauplätze“ funktioniert also nur im Hinblick auf die ersten 3 Folgen – danach macht man sich kaum Mühe, auf fremde Welten auszuweichen oder wirklich neues einzustreuen. Das passiert zwar; doch es bleibt ein zu vernachlässigender Aspekt. So ist die bisher einzige neue Alienrasse komplett dem Computer entsprungen; und verschlang zugleich ein hohes Maß an Produktionskosten. Im Hinblick auf das (eher kümmerlich wirkende) Ergebnis eine enorme Verschwendung; waren Rassen wie die Replikatoren oder die Wraith ohnehin wesentlich interessanter und viel liebevoller porträtiert. Es gibt kaum noch Weltraumszenen, und wenn; dann beschränken sich diese auf Kamerafahrten über die Aussenhülle der Destiny – was dann etwas merkwürdig anmutet, sieht diese doch eher aus wie ein fliegender Weltraum-Schrotthaufen. Ein Vergleich zu den nett gestalteten Schiffen der Goa’uld, den Erdenschiffen oder denen der Ori ergibt sich also nicht.

Stichwort Kamerafahrten: hier handelt es sich um einen besonders nervigen Aspekt von SGU. Es ist unglaublich dreist, mit einer solchen Vehemenz die Geduld des Zuschauers auf die Probe zu stellen. Dies geschieht nämlich mit überaus wackeligen und ständig hin- und herzoomenden Kamerafahrten. Diese Methode hat man sich eventuell von anderen Serien wie BATTLESTAR GALACTICA abgeschaut; man bewegt sich damit also auf der Höhe der Zeit. Ein absoluter Reinfall, wie sich nun wieder einmal zeigt. Die Kamera versucht ständig zu suggerieren, wie bedrohlich oder wichtig diese oder jede Szene wohl sein muss – wenn schon soviel gewackelt (Stress, Gefahr) und gezoomt wird, zum Beispiel mitten in angespannt wirkende Gesichter. Eine Maßnahme die von der Annahme lebt, dass der Zuschauer vielleicht ein wenig… zu unreif für ein Verstehen einzelner Szenen dieser Serie sein müsste. Und deshalb bekommt er jede noch so oberflächliche Unwichtigkeit mit einer recht dreisten Unterstützung seitens der Kamera aufgedrückt. Das Problem: im Grunde sind alle dieser Szenen vollkommen sinn- und inhaltsbefreit. Es gibt schlicht und einfach nichts zu verstehen.

Auch in Sachen Musik wurde an der ein oder anderen Schraube gezogen. Mit zurückhaltenden, klassischen oder rein instrumentalen Klängen ist es weitestgehend vorbei. So gibt es in beinahe jeder Folge das ein oder andere, fast voll ausgespielte Popmusikstück – welche allesamt vor Kitsch nur so triefen. Immer hat man das Gefühl, als würde diese Musik viel zu laut, aufdringlich und unpassend wirken. Und vor allem: dass sie mit STARGATE, so wie man es kennt, rein gar nichts zu tun hat. Dies führt uns recht schnell zu Kritikpunkt 2, den…

Präsentationsaspekte(n):

Die wahrscheinlichste größte Frechheit von SGU ist, dass die Serie offenbar an eine gewisse Zielgruppe angepasst wurde. Müsste man sie benennen, so würde man über kurz oder lang bei einem explizit jugendlichen Publikum landen – mit einer dezenten Tendenz hin zur weiblichen Zuschauerfraktion. Schon die Mainstream-Popmusik und der allgemeine Kitsch-Faktor weisen auf diesen Faktor hin; doch die überhäuften Liebes-, Kuss- und sogar Sexszenen machen es nur noch deutlicher. Was in den alten Serien allerhöchstens beiläufig vorkam, entpuppt sich nun als Aufhänger für komplette Folgen. Person X liebt Person Y, die weiß es aber ist sich selbst noch nicht sicher; schließlich liebt Person Y eigentlich Person Z… Person M ist schwanger, und zwar von Person O; was aber gar nicht geht, da man sich doch auf einem Raumschiff befindet […] und so weiter, und so fort. Eigentlich ein Stoff für jede drittklassige Soap-Serie der privaten TV-Sender – der hier jedoch mit dem Faktor der Sci-Fi vermischt wird; was in einer enormen Disharmonie mündet. Denn: was ist nun wichtiger, ob Person Y und Person X nun endlich ihren Beziehungsstreit beilegen können, oder ob die feindlichen Wesen in diesem Moment das Raumschiff entern ? Eine Frage, die SGU keinesfalls konkret zu beantworten weiß – und dabei mehr als lächerlich aussieht.

Auch wurden alle lieb gewonnenen Aspekte der Vorgängerserien beinahe komplett über den Haufen geworfen – um Platz für neues zu schaffen. So gibt es kaum noch Reisen durch das Sternentor, und wenn dann dienen sie nur einem Zweck: dem Ressourcengewinn. Diese Reisen sind dementsprechend sehr eintönig, und man bekommt selten mehr zu sehen als kleine Areale auf den betreffenden Planten. Möglicherweise interessante Aspekte werden nur nebensächlich erwähnt oder gezeigt, um eine Art Phantomspannung zu erzeugen: so gab es in einer Episode (#13, Faith) einen riesigen Obelisken auf einem fremden Planeten. Glaubte man, dieser würde irgendeine tiefere Existenzberechtigung haben – so wurde man schnell enttäuscht. Doch warum baut man diesen dann überhaupt ein, und macht noch ein solches Mysterium daraus ? Besagtes Gegensteuern wenn es ernst oder interessant wird, kommt in SGU sehr häufig vor. Wenn eben noch ein Wissenschaftler auf dem Antikerstuhl der Destiny saß und ein Experiment durchführte, verschwindet er plötzlich – um danach nie wieder in nur einem Wort erwähnt zu werden. War da mal was…? Es kommt die Frage auf, was die Macher damit beabsichtigen. Deswegen auch Phantomspannung: eigentlich fragt man sich als Zuschauer, was genau es damit auf sich haben könnte – doch die Macher haben keinen Platz für weitere Erwähnungen in ihrem Drehbuch. Sie lassen es schlicht und einfach gleich ganz weg, nachdem sie derlei Szenen vielversprechend eingeführt haben. Eine absolute Frechheit, die bisher noch in keiner anderen Serie vorgekommen ist, zumindest nicht in dieser extremen Form.

Auch die Charaktere und Schauspieler wissen nicht gerade in ihrem Auftreten zu überzeugen. Im Gegenteil, man bemühte sich so offensichtlich um ein realistisch zusammengewürfeltes, buntes Team – dass es erst recht künstlich wirken musste. Sei es der etwas dickliche, intelligente und warmherzige Computerfreak; der raubeinige Colonel der kein Pardon kennt; der Leutnant als kritischer Soldat, der die Befehle desselben stets hinterfragt, die Menschenrechtlerin die sich für mehr Rechte für Zivilisten einsetzt, das doof-naive Weibchen welches ihrem Vater hinterhertrauert… und so weiter. Alles wirkt enorm kitschig und aufgesetzt – und uninteressant. Mit keinem der Charaktere kann so etwas wie Empathie beim Zuschauer aufkommen. Und die eher schlechten und sehr gewöhnungsbedürftigen Darsteller untermalen diesen Eindruck nur noch, während altbekannte Gaststars geradezu missbraucht werden – indem man ihre Rollen im Sinne von SGU manipuliert und sie zu fettgewordenen, dümmlichen Marionetten mutieren – Stichwort O’Neill.

Inhalt und Story:

Wer bereits die alten Serien als immer gleich, klischeehaft oder uninteressant abstempelte; der wird an SGU nun endgültig verzweifeln. Denn es könnte uninteressanter nicht zugehen: es dreht sich alles um das Leben auf der Destiny, und wie man das Überleben der Crew sichert. Anbei gibt es allerlei Folgen zu Ressourcenproblemen, Machtkämpfen und Konflikten oder aber Liebes- und Gefühlsduseleien. Eine echte Sci-Fi-Soap-Opera eben. Neue Welten und Rassen werden kaum entdeckt, und wenn; dann regiert eher plumpe Haudrauf-Action a’la: geh hin, nimm mit und gut. Auch Folgen, in denen eine gewisse interessante Problematik zumindest angedeutet wurde, laufen auf dasselbe hinaus. Jedes noch so schwerwiegende Problem wird ohnehin gelöst, entweder vom intelligenten Boardcomputer der Destiny selbst (über den man auch nach 20 Folgen keine Kontrolle hat) oder aber durch die diversen „Genies“ an Bord des Schiffes. Beispiel: selbst längst verloren geglaubte Crewmitglieder schaffen es durch ein paar Kniffe doch noch, auf die Destiny zurückzukehren – warum, dass weiß keiner so genau. Insgesamt enttäuscht die Story auf ganzer Linie, da gefühlt nicht wirklich viel passiert. Bereits in der ersten Staffel gibt es einige Füllepisoden, die aus dem Kontext heraus auch genauso gut hätten weggelassen werden können (markant: # 17 – „Käferproblem“)…

Die als stärksten Episoden angepriesenen beschäftigen sich mit zwischenmenschlichen Machtkämpfen oder feindlichen Übernahmen, oder mit Ereignissen auf der Erde. Dank der „Kommunikationssteine“, die den Nerv-Faktor noch um mindestens 200% erhöhen. Denn: wieso „tauscht“ man ständig nur mit irgendeinem dritte-Klasse Personal auf der Erde, anstatt mal mit wirklichen Experten ? Aber die könnten dann die Probleme auf der Destiny vielleicht auch zu schnell (im Sinne des Drehbuchs) lösen. Stattdessen werden allerlei Ausflüge unternommen (beispielsweise zur Familie), oder allgemein die Zeit vertrödelt. Genau das, was man mit dem Ansehen der ersten Staffel von SGU als Zuschauer möglicherweise auch tut.

Fazit:

STARGATE UNIVERSE ist nicht jedermanns Sache. Und das ist auch gut so, hält diese Tatsache doch die Hoffnung aufrecht, dass es noch so etwas wie halbwegs anspruchsvolle Zuschauer gibt. Auch unter den STARGATE-Fans, die trotz einiger Schwächen die beiden Vorgängerserien geschätzt haben – als leicht trashige und manchmal billig wirkende, aber dennoch irgendwo kultige Sci-Fi-Ausflüge zu neuen Welten. SGU dagegen hat weder Charme, noch die Chance auf einen jeglichen Kultstatus. Denn während es bei den Vorgängern noch gewisse Aspekte wie lieb gewonnene Charaktere (O’Neill, McKay) oder wirklich neue Ideen (!) waren, die die Fans bei Laune hielten; ist bei SGU einfach nur alles mies: Basis und Zusatz. Miese, langweilige Stories, lachhafte Charakterporträts, miese Darsteller, miese technische Aspekte (nicht trotz, sondern wegen der Neuerungen), unpassende Musik, nervige Teenie-Elemente, unendliche Logik-Lücken, nicht nachvollziehbare Handlungen oder Ereignisse, kaum Spannung.

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„Eine enttäuschende Sci-Fi-Opera mit einer fraglichen inszenatorischen Auslegung.“

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4 replies »

  1. Wieviele unendliche Staffeln wollen die eigentlich noch zu einem völlig uninspirierten Universum wie Star Gate eigentlich noch wiederkauen?

    Schon die aller erste Staffel langweilte mich zu tode! Kann die Begeisterung einfach nicht nachvollziehen… denn egal was sie sich da immer für tolle Bedrohungen ausgedacht haben, am Ende kam eh nur wieder bei raus das die Menschen völlig unbeschadet davon kommen und alle Bösewichte wie die dümmsten Vollspaßten in jeder Hinsicht versagen… 🙂 Kurzum: belangloses über belangloses.

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    • Du hast natürlich Recht. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich zumindest Stargate Atlantis geliebt habe (und dies noch immer tue), da war das alles irgendwie weitaus charmanter verpackt; und nicht zuletzt mit dem nötigen Füncken Selbstironie. Stargate Universe war dagegen der Totalabsturz des Franchise, von dem man sich wohl nie wieder erholen wird wie’s scheint…

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  2. Wow. Super. Hast höchstens zwei Staffeln von SGU mitbekommen, da es ne Dritte noch nicht geben kann und hälts dich für nen Experten.

    Problem 1: Immer gleiche Schauplätze

    Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt. SGU spielt auf nem Schiff. WO, ausser auf andere Planeten die sie nur anwählen können, wenn sie in Reichweite sind, wollt ihr neue Schauplätze herbekommen? Zumal man in SGA auch sehr oft die STADT ATLANTIS zu Gesicht bekommen habt. Aber das scheint niemand zu stören.

    Problem 2: Geringe Weltraumscenen

    Wo bitte schön hattet ihr bei der zweiten Staffel von SG1 schon Weltraumscenen gesehen? Die einziege Weltraumscene die bis dahin existierte war die „Die Invasion“. Und ne Weltraumschlacht war das auch nicht. Klar eignet sich SGU eher für Weltraumscenen. Aber nicht zu anfang wo die Prioritat darauf besteht zu überleben und sie nicht in jedes Raumschiff springen das sie nicht zu kontrollieren wissen. Sind ja keine Idioten.

    Problem 3: 14-18jährigen Teenies

    Die Authoren haben gesagt das sie mit SGU auch neueunsteiger ne möglichkeit geben wollen mitzukommen, ohne das man SG1 und SGA kenne muss. Deswegen MUSS neues rein und man kann nicht hundert alte Sachen aus dem Hut zaubern. Wie alt ward ihr als ihr mit SG1 angefangen habt? Eben. Zwischen 14 und 18.

    Problem 4: Keine Aliens

    das Stimmt nicht. Die Alliens sollten ab der zweiten Staffel auftreten. És ist nunmal nicht jeder Planet mit GOUAULDS verseucht wie die BILLIGSOUP SG1 uns weiszumachen versuchte. Und wer es wissen will, greifen die Aliens die Desteny in der zweiten Staffel mit ihren Raumschiffen an, währent die Desteny vollkomen Energielos im Weltraum rumfliegt. Und sehr wahrscheinlich auch keinen Kontakt zu irgend einem Stargateplaneten hat. DA habt ihr eue ACTION. Und eure ALIENS. Auch mal ne Serie mitverfolgen und nicht sofort abschießen nur weil die erste Staffel nicht das bietet was ihr erhoft habt.

    SGU KEINE NEUEN IDEEN UND ALLES MIESS? Du hast einen knall. WAS ist an SGU bitteschön nicht neu? KEINE HELDEN die jedes Problem in Handumdrehen und einer Folge lösen wie Götterteams aus SG1 und SGA. Aber genau das wollt ihr ja. Stuppiede Helden die jede Folge in ein Happy End verwandeln und jedes Problem sofort gelöst wird, anstatt wie es realistisch ist erst nach zwanzig Folgen wie mit der Steuerung der Desteny die kodiert ist und erst geknackt werden muss. Also Unterhaltung für die DÜMMSTEN, weil man ja nicht mitzudenken braucht. Die erste SG1-Staffel war auch mist und die einzihg gute Folge darin war die Invasion. Und danach gings gleich wieder scheiße weiter eh es mit Staffel VIER anfang endlich mal interessant zu werden.

    Also gibt der Serie SGU eine Chance. Und seht was in der zweiten Staffel passiert, befort ihr es einfach so weckklickt.

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    • Moin Jack,

      dass ich mich für einen „Experten“ halte ist nicht ganz richtig, aber ich gebe zu: die Art wie ich über SGU (und im Grunde alle anderen Dinge) schreibe lässt diese Vermutung zu. Das liegt aber hauptsächlich an der Art, wie ich (und viele andere) auf Blogs schreiben, eben so; als sei die eigene Meinung quasi „unanfechtbar“. Expertentum als Stilmittel, sozusagen.

      Aber gewiss ist sie eben nicht unanfechtbar, was Du mit Deinem Kommentar gezeigt hast. Und darüber freue ich mich, solche Meinungen sind wichtig. Und ich nehme sie mir zu Herzen, sodass ich in Zukunft möglicherweise etwas „neutraler“ über Medien schreiben kann.

      Mit dem Werdegang von SG1 hast Du Recht, wobei ich sogar meine, dass die letzte Staffel (die im Grunde voll war mit Weltraumszenen, Schlachten etc.) auch zu den schlechteren gehört. Nur darauf kommt es eben nicht an… an meiner Meinung zu SGU halte ich aber grundsätzlich fest, da gibt es einfach zu viele Unstimmigkeiten. Aber ich respektiere auch die „Gegenseite“, die Fans der Serie. Geschmäcker sind verschieden, dass hat sich wieder einmal gezeigt.

      Ich hoffe, dass Du mir trotz des Textes und der Tatsache, dass ich „einen Knall“ habe, in gewisser Weise „verzeihen“ kannst… 😉

      Und wer weiss, vielleicht offenbart das Ende der zweiten Staffel tatsächlich noch eine Wende (auch für mich, dann nachzulesen im Link über Deinem Kommentar)… ich bin jedenfalls gespannt !

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